Die Familie Kübler ist seit 1863 mit dem Absinth verbunden, als das Haus erstmals im Val-de-Travers zu destillieren begann. Von Anfang an erwarb es sich einen Ruf, der auf Präzision und Treue zu traditionellen Methoden gründete.
Als Absinth in der Schweiz verboten wurde, passte sich die Familie an, ohne ihr Handwerk aufzugeben, und setzte ihre Tätigkeit durch die Destillation und den Handel mit Weinen und Spirituosen fort. Das Wissen überdauerte, still bewahrt über Generationen hinweg.
1990 unternahm Yves Kübler, Urenkel des Gründers, die Wiederbelebung des Absinth-Erbes des Hauses. Er begann mit der Entwicklung zugelassener Aperitifs auf Anisbasis, darunter La Rincette, bevor er sich der Rückkehr eines authentischen Absinths verschrieb, treu der Familientradition und im Einklang mit den sich entwickelnden Schweizer Vorschriften. Nach anhaltendem Dialog mit den Behörden erhielt er das Recht zur Herstellung eines Absinthextrakts — ein entscheidender Schritt vor der vollständigen Wiederlegalisierung des Absinths in der Schweiz wenige Jahre später.
Heute trägt Yves Kübler dieses Erbe über das Tal hinaus und sorgt dafür, dass ein 1863 begründetes Erbe auch international weiterklingt.