Thierry Racines Weg zur Destillation begann als gemeinschaftliches Unterfangen, eine geteilte Initiative, die bald einen tieferen schöpferischen Impuls in ihm weckte. Was als Zusammenarbeit begann, wurde allmählich zur Berufung.
Als ein Mitglied der ursprünglichen Gruppe sich entschied, einen eigenständigen Weg zu gehen, setzte Thierry das Vorhaben mit den verbleibenden Partnern fort, angetrieben vom Wunsch, Absinthe zu entwickeln, die seine eigene Sensibilität tragen. Von Anfang an näherte er sich dem Handwerk mit Geduld und Neugier und vertiefte sein Verständnis durch Praxis und aufmerksame Beobachtung.
Sein Weg wurde auch von einem diskreteren Erbe geprägt: Verwandte, die lange im Verborgenen destilliert hatten, teilten mit ihm Fragmente von Erfahrung und Erinnerung. Diese stille Weitergabe, lebendig und unausgesprochen zugleich, prägt seine Arbeit bis heute und verankert sie fest in der Geschichte des Val-de-Travers.