Während Absinth in der Schweiz noch verboten war, kehrte Francis Martin nach einigen Jahren in Bern ins Val-de-Travers zurück. 1972 vertraute ihm ein Onkel, der während der Belle Époque destilliert hatte, ein Familienrezept an — eine bewusste Geste, um eine Linie zu bewahren, die sonst hätte verblassen können.
Damals begann Francis zu destillieren. In jenen frühen Jahren ersetzte Erfindungsreichtum die Infrastruktur: Er baute seinen ersten Brennkessel selbst und verwandelte bescheidene Materialien in ein Instrument der Kontinuität. Das Handwerk überdauerte durch Diskretion und Überzeugung.
Mit der Legalisierung 2005 erhielt Francis eine offizielle Lizenz neben zwei Partnern. Gemeinsam gründeten sie La Valote — ein Name, der Val-de-Travers mit «Malote» vereint, einer erinnerten Figur der klandestinen Ära, und das Haus gleichzeitig in Landschaft und Erinnerung verankert.
2014 vertraute Francis die Brennerei seinem Sohn Philippe an, der dieses neue Kapitel mit Entschlossenheit annahm. Der Übergang stellte sicher, dass die einst im Stillen geschützte Familiengeschichte in Klarheit fortbestehen würde.